07.02.2013
Im Interview: Sabrina Möbes von Farbkind

 
Die Designerin Sabrina Möbes gestaltet ihre Produkte nach ökologischen Gesichtspunkten und verwendet zertifizierte Materialien. Wir begrüßen sie heute im Bloginterview.

Bitte erzählen Sie uns zunächst in wenigen Sätzen, was das Kerngeschäft Ihres Unternehmens oder das Anliegen Ihrer Organisation ist:

Bei Farbkind geht es um künstlerisches Design in Verbindung mit viel Siebdruck, aber auch Malerei, Grafik und Illustration.

Was hat Ihnen an "REGENERATION DEUTSCHLAND" so gefallen, dass Sie sich ein Grundstück gesichert haben?

Regeneration Deutschland ist ein wichtiges Portal um Firmen zusammenzufassen, die sich für nachhaltige Produktionen einsetzen. Ich finde es toll, dort nur solche Firmen zu finden, bei denen ich sicher sein kann, dass es hier auch um diese zukunftsorientierten Themen geht, und nicht darum, so viel Geld wie möglich zu machen.

Was erwarten Sie sich von "REGENERATION DEUTSCHLAND"?

Ein transparentes Netzwerk und die Förderung grüner Marken und die Möglichkeit mehr Firmen zu finden, die einen nachhaltigen Anspruch haben.

War Nachhaltigkeit in Ihrem Unternehmen schon immer ein großes Thema? Wenn nicht, was hat Sie zum Umdenken veranlasst?

Mein Unternehmen existiert von Anfang an unter der Vorraussetzung, ausschließlich auf Materialien aus fairer und grüner Herstellung zurückzugreifen. Alles andere ist inakzeptabel.

Mit welchen Maßnahmen motivieren Sie Ihre Mitarbeiter zu nachhaltigem Handeln?

Ich bin Einzelunternehmer und habe somit keine Mitarbeiter. Meine Kunden weise ich jedoch darauf hin, warum meine Produkte bestimmte Preise haben und was besonderes sind, und warum das wichtig ist.

Welche Reaktionen auf Ihr faires Verhalten erfahren Sie von Ihren Kunden?

Dass sie Verständnis haben, es wertschätzen, und dazu angeregt werden, ihre zukünftigen Einkäufe bedachter zu wählen. Leider manchmal auch Unverständis mit Bedacht auf ihr Geld.

In Ihrem Unternehmen setzen Sie auf Nachhaltigkeit. Welchen Einfluss hat dieses Thema auf Ihren privaten Alltag?

Einen sehr großen. Es wird einem leider im Alltag immer noch sehr schwer gemacht, grüne Produkte zu finden, die das auch wirklich sind. Deshalb vertrauen viele Menschen der Sache auch noch nicht. Auch ich bin nicht immer sicher, ob ich das richtige kaufe. Aber wenn ich eine Wahl habe, gebe ich auch gerne für mein gutes Gewissen einen Euro mehr aus oder verzichte auf manches.

Farbkind ist Mitglied bei Regeneration Deutschland

 
 

21.01.2013
Werkstatt N: Nachhaltigkeitsrat verleiht Qualitätssiegel an MURKS? NEIN DANKE!

 
Seit Februar 2012 entsteht unter dem Namen „MURKS? NEIN DANKE!“ eine stark wachsende bürgerschaftliche Bewegung gegen geplante Obsoleszenz. Geplante Obsoleszenz (Verschleiß, Veralterung) benennt Strategien der Hersteller, mit denen diese durch kurzlebige Produktentwicklungen, die eigenen Kunden zum vorzeitigen Neukauf nachfolgender Produkte veranlassen (Verkürzung der Nutzungszeit). „MURKS? NEIN DANKE!“ setzt sich als gemeinwohlorientierte Verbraucherorganisation für nachhaltige Produktqualität ein. Der Initiator von MURKS? NEIN DANKE! ist Stefan Schridde.