Seit Jahrzehnten wird in China billiges Plastikspielzeug für die Welt produziert. Das Design dieser minderwertigen Güter ist nichts, als die Verschönerung eines an sich wert- und sinnlosen Produkts, um den Umsatz zu steigern.

Die Beteiligten legen keinen Wert auf Langlebigkeit, Umweltfreundlichkeit geschweige denn Nachhaltigkeit. Wie so oft vernebelt ihnen das Geld die Sicht. Niemand braucht dieses Spielzeug, weil es in kürzester Zeit kaputt geht, Unmengen an Rohstoffen verbraucht und Holzspielzeug eine echte Alternative ist.

Plastic Planet – ein empfehlenswerter Film, in dem man rund um den Globus reist und eine Welt entdeckt, die ohne Plastik nicht mehr existieren kann, gleichzeitig aber mit den Problemen und Risiken dieser Kunststoffe zu kämpfen hat.

Ein sinnloses Produkt braucht kein Design

Design sollte also nicht eine Verschönerung sein, sondern eine Inwertsetzung. Die Schaffung eines Produktes, das qualitativ hochwertig ist. Um das zu verstehen sind gewisse Grundkenntnisse

über die Formen der Nachhaltigkeit nötig. Wer sich mit ethisch-ökologischen Aspekten befasst, kann nichts designen, das innen Ramsch und außen Gold ist. Wissen und Haltung der Designer fließt in ihre Arbeit mit ein und so ist Design nicht nur eine Frage des Stils, sondern auch des Umweltschutzes.

Wer allerdings denkt, bei einem Produkt sei umweltschonendes Material ausreichend, der irrt. Jeder Produktionsprozess und -einfluss, vom gezahlten Lohn über den Transport und die Recyclingmöglichkeiten muss alles nachhaltig geprägt sein. Viele Unternehmen gaukeln den Konsumenten dies vor. Eigentlich betreiben sie nur green-washing – ihre Produkte sind nicht wirklich grün.

EcoDesign – stylisch und nachhaltig

Um das Thema Öko-Design noch bekannter zu machen findet 2012 erstmals der Wettbewerb ecodesign statt. Bundesumweltministerium und Umweltbundesamt ermitteln herausragende ökologische und gestalterische Beispiele von Produkten, Dienstleistungen und Konzepten.

Verantwortungsvolle Designer gibt es inzwischen in jedem Bereich. Beliebt ist vorallem Up- und Recycling. Hier wird vorhandenes Material genutzt und mit Einfallsreichtum einen neue Nutzungsform geschaffen. So entstehen Taschen aus alter Bergmannskleidung, Trinkbecher aus Menschenhaar oder Tütenverschlüsse aus Kronkorken.

Regeneration Deutschland als nachhaltige Dienstleistung

Nicht nur Produkte können nachhaltig designed werden, auch Dienstleistungen müssen in Zukunft ökologisch abgestimmt sein. Regeneration Deutschland lässt sich als Beispiel anführen. Unser Ziel ist es den Menschen ein ressourcenschonendes Leben näher zu bringen und ihnen zu ermöglichen im Konsumalltag die richtigen Entscheidungen zu treffen.

Mit eurer Hilfe soll der Markt transparenter gemacht und klar gestellt werden wer grün wäscht und wer wirklich grün ist. Falls ihr also ein nachhaltiges Unternehmen, eine unterstützenswerte Initiative, eine Fachfrau oder einen Vordenker kennt, dann empfehlt denjenigen über unseren Bewegungsmelder.

Dieser Artikel wurde verfasst von Elena Böck aus der Onlineredaktion von REGENERATION DEUTSCHLAND.

Verfasst am 04.05.2012 von Regeneration Deutschland

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